Geprüfte/r Hotelmeister/-in


Vorbereitungslehrgang für die IHK Meisterprüfung

Termine: Hotelmeister

VOLLZEIT

Beginn:   15.01.2018
Ende:   18.05.2018
U.-Std.   560 
Mo.-Fr.   08:00 - 15:15 Uhr

BERUFSBEGLEITEND

Beginn:   12.03.2018
Ende:   10.05.2019
U.-Std.   560 
Mo/Di   08:00 - 12:05 Uhr


Beratung und Kontakt

Sie wünschen weitere Informationen oder haben Fragen zu unserem Lehrgang Hotelmeister / Hotelmeisterin? Ein persönliches Beratungsgespräch ist jederzeit nach telefonischer Voranmeldung möglich.

Anschrift: F+U Sachsen gGmbH, Altchemnitzer Straße 4, 09120 Chemnitz

F+U Sachsen gGmbH

Altchemnitzer Straße 4

09120 Chemnitz

Telefon: 0371 530078-16

Ihr Ansprechpartner:

Frau Fischer

Telefon: 0371 530078-16

E-Mail: u.fischer@fuu-sachsen.de


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Lehrgangsinhalte Hotelmeister/-in

Die Inhalte orientieren sich an den Empfehlungen der DIHK (Deutsche Industrie- und Handelskammer) und den Prüfungsanforderungen.

Wirtschaftsbezogene Qualifikation

Volks- und Betriebswirtschaft

  • Volkswirtschaftliche Grundlagen
  • Betriebliche Funktionen und deren Zusammenwirken
  • Existenzgründung und Unternehmensrechtsformen
  • Unternehmenszusammenschlüsse

Recht und Steuern

  • BGB, HGB, Grundsätze des Wettbewerbsrechts
  • Arbeitsrecht
  • Grundbegriffe der Steuern
  • Abgabenordnung, Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer
  • Gewerbesteuer, Umsatzsteuer

Rechnungswesen

  • Grundlegende Aspekte des Rechnungswesen
  • Finanzbuchhaltung
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Auswertung der betriebswirtschaftlichen Kennzahlen
  • Planungsrechnung

Unternehmensführung

  • Betriebsorganisation
  • Personalführung
  • Personalplanung
  • Personalbeschaffung
  • Personalentwicklung

Handlungsspezifische Qualifikation

Gäste beraten, empfangen und beherbergen

  • Individuelle Bedürfnisse der Gäste erkennen und darauf eingehen
  • Reservieren, Buchen und Abrechnen
  • Wirtschaftsdienst planen, durchführen und überwachen
  • Kommunikationsmethoden und –mittel anwenden
  • Speisen und Getränke anbieten, gängige Servierarten kennen

Mitarbeiter führen und fördern

  • Quantitativen und qualitativen Personalbedarf bestimnmen
  • Anforderungsprofile, Stellenplanung und –beschreibungen erstellen
  • Mitarbeitermotivation
  • Mitarbeitereinführung und Kontrolle der Arbeitsaufträge
  • Maßnahmen der Personalentwicklung zur Qualifizierung
  • Erstellen von Zeugnissen

Abläufe planen, durchführen und kontrollieren

  • Betriebsorganisation
  • Zeitmanagement
  • Betriebs- und Arbeitssicherheit
  • Umweltschutz und Hygienebestimmungen
  • Recht im Gastgewerbe

Produkte beschaffen und pflegen

  • Bezugsquellen erschließen und nutzen
  • Angebote vergleichen und beurteilen
  • Waren sachgerecht lagern
  • Gebrauchsgüter sachgerecht einsetzen
  • Produkte pflegen
  • Erforderliche Investitionen begründen und deren Instandhaltung veranlassen

Planen, organisieren und vermarkten von Leistungen

  • Marketingkonzepte entwickeln
  • Zusammenarbeit mit anderen Bereichen
  • Zusammenhänge von Marketing und Unternehmensphilosophie
  • Marketinginstrumente
  • Qualitätsmanagement
  • Angebotsgestaltung
  • Angebote und Werbekonzepte erstellen
  • Public Relations

Ausbildereignung (AEVO)

Wenn Sie die Ausbilder-Eignungsprüfung bereits erfolgreich bestanden haben genügt es, wenn Sie uns Ihre Zeugniskopie zusenden. Sie müssen dann den Lehrgang zur Ausbildereignung und die entsprechende Prüfung nicht mehr absolvieren. Sollte das noch nicht der Fall sein, können Sie an unserem Lehrgang Ausbildereignung (AEVO) teilnehmen.


Zulassungsvoraussetzungen zur Prüfung

Entsprechend der "Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Hotelmeister/Geprüfte Hotelmeisterin".

Um zur IHK-Prüfung zugelassen zu werden, sind folgende Bedingungen zu erfüllen.

Zur Prüfung im Prüfungsteil "Wirtschaftsbezogene Qualifikationen"

ist zuzulassen, wer:

  1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem dreijährigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder
  2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem zweijährigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
  3. eine mindestens vierjährige Berufspraxis nachweist.

Zur Prüfung im Prüfungsteil "Handlungsspezifische Qualifikationen" ist zuzulassen, wer:

  1. die abgelegte Prüfung im Prüfungsteil "Wirtschaftsbezogene Qualifikationen" und
  2. in den in Absatz 1 Nr. 1 und 2 genannten Fällen zu den dort genannten Praxiszeiten mindestens ein weiteres Jahr Berufspraxis oder
  3. in dem in Absatz 1 Nr. 3 genannten Fall zu den dort genannten Praxiszeiten mindestens eine weitere zweijährige Berufspraxis nachweist.

Zur Prüfung im Prüfungsteil "Praktische Prüfung"

ist zuzulassen, wer:

  1. den Prüfungsteil "Wirtschaftsbezogene Qualifikationen" und den Prüfungsteil "Handlungsspezifische Qualifikationen" abgelegt hat und
  2. in den in Absatz 1 Nr. 1 und 2 genannten Fällen zu den dort genannten Praxiszeiten mindestens zwei weitere Jahre Berufspraxis oder
  3. in dem in Absatz 1 Nr. 3 genannten Fall zu den dort genannten Praxiszeiten mindestens vier weitere Jahre Berufspraxis nachweist.

Die Prüfung der "Berufs- und Arbeitspädagogischen Qualifikationen"


Der Prüfungsteil "Berufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen" ist durch eine Prüfung gemäß der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) nachzuweisen.

Die Aneignung der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse soll in der Regel vor Zulassung zum Prüfungsteil "Grundlegende Qualifikationen" erfolgen.

Der Nachweis ist vor Beginn der letzten Prüfungsleistung zu erbringen.



Die Prüfung zum/zur Hotelmeister/-in

Abschlussprüfung Hotelmeister

Die Prüfung gliedert sich in die Prüfungsteile: Berufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen (Ausbildereignung / AEVO), Wirtschaftsbezogene Qualifikationen, Handlungsspezifische Qualifikationen und eine Praktische Prüfung.


Prüfungsteil Ausbildereignung

Diesen Prüfungsteil absolvieren Sie im Anschluss an den Lehrgang Ausbildereignung (AEVO).

Prüfungsteil Wirtschaftsbezogene Qualifikationen

Dieser Prüfungsteil (schriftliche Prüfung) gliedert sich in folgende Bereiche:

  1. Volks- und Betriebswirtschaft (mind. 60 Minuten)
  2. Rechnungswesen (mind. 90 Minuten)
  3. Recht und Steuern (mind. 60 Minuten)
  4. Unternehmensführung (mind. 90 Minuten)

Prüfungsteil Handlungsspezifische Qualifikationen

Dieser Prüfungsteil (schriftliche Prüfung) gliedert sich in folgende Schwerpunkte:

  1. Gäste beraten, empfangen und beherbergen (mind. 60 Minuten)
  2. Mitarbeiter führen und fördern (mind. 60 Minuten)
  3. Abläufe planen, durchführen und kontrollieren (mind. 60 Minuten)
  4. Produkte beschaffen und pflegen (mind. 90 Minuten)
  5. Planen, Organisieren und Vermarkten von Leistungen (mind. 90 Minuten).

Als weitere Prüfungsleistung innerhalb dieses Prüfungsteils wird ein situationsbezogenes, gastorientiertes Fachgespräch, das nicht länger als 30 Minuten dauern soll, durchgeführt. Es soll sich inhaltlich auf die genannten Qualifikationsschwerpunkte (1 bis 2) beziehen.

Prüfungsteil Praktische Prüfung

Im Prüfungsteil "Praktische Prüfung" sind zwei Situationsaufgaben zu bearbeiten, die vollständige Handlungen beinhalten, wie sie für die betriebliche Praxis des Hotelmeisters/der Hotelmeisterin typisch sind. Es soll die Fähigkeit nachgewiesen werden, die Produkte und Dienstleistungen eines Beherbergungsbetriebes planen, vermarkten und kontrollieren zu können. Es sollen die erforderlichen Maßnahmen durchgeführt und deren Qualität sichergestellt werden. Dazu gehört, verantwortlich und situationsgerecht alle Aufgaben aus den Bereichen Housekeeping, Empfang, Verkauf, Küche, Service und Mitarbeiterführung zu erfüllen. Die erste Situationsaufgabe ist schriftlich, praktisch und mündlich, die zweite mündlich zu bearbeiten.

 

Die erste Situationsaufgabe besteht aus einer Ausarbeitung und einer anschließenden Präsentation. Ein Teil der Ausarbeitung ist nach Maßgabe des Prüfungsausschusses in eine raum- und themenbezogene Dekoration praktisch umzusetzen. Durch die Präsentation soll nachgewiesen werden, die Ergebnisse der Ausarbeitung erläutern und darstellen zu können.

Die zweite Situationsaufgabe ist in Form eines situationsbezogenen Fachgesprächs durchzuführen. Es soll die Fähigkeit nachgewiesen werden, Aufgabenstellungen analysieren, strukturieren und einer begründeten Lösung zuführen zu können.

 

Folgende Qualifikationsinhalte werden geprüft:

  • Ausarbeiten von Angeboten für Veranstaltungen und der dazu gehörigen Gestaltungsvorschläge und Korrespondenz,
  • Erstellen von Veranstaltungs- und Arbeitsabläufen,
  • Vorbereiten und Durchführen von Gesprächen mit Gästen, Mitarbeitern und Lieferanten,
  • Arbeiten am Empfang, Gäste betreuen sowie dabei auf Wünsche und Beschwerden eingehen,
  • Erstellen von Abrechnungen, Durchführen von Erfolgskontrollen,
  • Qualität sichern durch Schulung der Mitarbeiter.

Lehrgangsgebühren und Förderung

F+U finanzielle Förderung

Die Teilnahmegebühr (wirtschaftsbezogene und handlungsbezogene Qualifikationen, Fachpraxis) beträgt 3.800,- €.

Die Gebühr für den Lehrgang Ausbildereignung (AEVO) beträgt 380,- €.

Zusätzlich zur Lehrgangsgebühr fallen Kosten für Fachliteratur von  ca. 200,- € und für den Wareneinsatz (Fachpraxis) von ca. 180,- € an.

Prüfungsgebühren

Es gilt die zur Zeit der Prüfung gültige Gebührenordnung der IHK Südwestsachen Chemnitz-Plauen-Zwickau.

Die Prüfungsgebühr beträgt (zur Zeit) 530,- € zuzüglich der Gebühr für die Ausbildereignungsprüfung in Höhe von (zur Zeit) 130,- €.

Die zusätzlichen Kosten für die praktische Prüfung sind abhängig vom Warenkorb und der Teilnehmeranzahl.

Förderung

Als Teilnehmer am Meisterlehrgang können Sie einen Anspruch auf  finanzielle Förderung (z. B. Meister-BAföG) haben.

Hier erhalten Sie Informationen zu den verschiedenen Förderprogrammen


Weitere Bildungsangebote

mediCampus - Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen
Ausbildung und Weiterbildung in den Bereichen: Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Rettungsdienst
Ausbildung und Weiterbildung in den Bereichen: Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Rettungsdienst
Berufsbildende Schule "Gerd Condé"
Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) - Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) - Berufsschule und Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)
Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) - Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) - Berufsschule und Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)
Elsa-Brändström-Schule für Sozialwesen
Ausbildung (Umschulung) zum/zur Erzieher/-in und Sozialassistent/-in
Ausbildung (Umschulung) zum/zur Erzieher/-in und Sozialassistent/-in
J.-A.-Stöckhardt-Gymnasium
Berufliches Gymnasium (Wirtschafts-wissenschaft, Ernährungswissenschaft, Gesundheit u. Sozialwesen) Fachoberschule für Wirtschaft und Kolleg (Abitur nachholen)
Berufliches Gymnasium (Wirtschafts-wissenschaft, Ernährungswissenschaft, Gesundheit u. Sozialwesen) Fachoberschule für Wirtschaft und Kolleg (Abitur nachholen)